Vortrag
Ein Vortrag bei Ihnen.
45 Minuten, kostenfrei, ohne Verkauf. Wir kommen zu Ihnen ins Haus und sprechen über die Fragen, die in vielen Familien erst gestellt werden, wenn die Zeit dafür knapp geworden ist. Danach gehen wir wieder — ohne Liste, ohne Nachfassen.
Wer uns einlädt
Wir sprechen bei Kirchengemeinden, kommunalen Beratungsstellen, Volkshochschulen, Vereinen, Betreuungsvereinen und Pflegestützpunkten in unserem Arbeitsgebiet — überall dort, wo Menschen ohnehin zusammenkommen und wo jemand dafür geradesteht, dass ein Abend etwas taugt. Eine Runde von zwölf Personen ist uns dabei so recht wie ein voller Saal.
Der Vortrag findet bei Ihnen statt, nicht bei uns
Das ist keine Bequemlichkeit, sondern Absicht. In einen vertrauten Raum kommt man, ohne sich zu erklären: in den Gemeindesaal, in den Kursraum, ins Vereinsheim. Ein Büro zu betreten, an dessen Tür ein Firmenname steht, ist dagegen bereits ein halber Entschluss — und den soll niemand fassen müssen, nur um einmal zuzuhören.
Sie stellen den Raum und laden ein, wir bringen den Vortrag mit. Ein Handzettel zum Mitnehmen gehört dazu, besondere Technik brauchen wir nicht.
Drei Themen stehen zur Wahl
Was gehört in die Unterlagen, bevor es jemand braucht
Welche Papiere im Ernstfall fehlen, wo man sie herbekommt und wie lange das dauert.
Leitfaden →Das geerbte Haus — die ersten sechs Wochen
Was zuerst zu tun ist, welche Fristen laufen und wo Erbengemeinschaften auseinanderlaufen.
Leitfaden →Verkleinern, ohne sich zu verkleinern
Wann der Zeitpunkt richtig ist, was ein Umzug wirklich kostet und welche Wege es neben dem Verkauf gibt.
Leitfaden →Wenn es um Recht geht, spricht die Fachperson selbst
Erbrecht, Vollmachten, Steuern: Bei diesen Fragen holen wir eine Notarin, einen Rechtsanwalt oder eine Steuerberaterin dazu — und diese Person spricht selbst, nicht wir über sie. Wir richten den Abend aus, führen hindurch und halten uns bei der Auslegung zurück.
Das ist keine Höflichkeit, sondern die Grenze des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Rechtsberatung darf nur leisten, wer dazu befugt ist, und die Befugnis lässt sich nicht durch guten Willen ersetzen. Deshalb ist die Aufteilung der Rollen der Kern dieses Formats und nicht sein Beiwerk: Keine Rechts- oder Steuerberatung. Wir erklären Abläufe, keine Einzelfälle. Wo eine Frage darüber hinausgeht, sagen wir das im Saal und nennen den Weg, auf dem sie zu klären ist.
Was nicht passiert
Kein Verkaufsteil am Ende. Keine Adressenliste am Ausgang, in die sich jemand eintragen soll. Keine Nachfassanrufe in den Tagen darauf. Wer im Anschluss ein Gespräch möchte, meldet sich selbst — über das Kontaktformular oder über die Einrichtung, die eingeladen hat.
Uns ist wichtig, dass Ihre Gäste den Saal ohne Verpflichtung verlassen. Alles andere wäre ein Verkaufstermin mit einem Vortrag davor, und davon bekommen Menschen ab 60 ohnehin genug angeboten. Woran wir uns messen lassen, steht in unserem Kodex.
Ein Vortrag, nach dem sich niemand meldet, war trotzdem ein guter Vortrag.
Häufige Fragen der Einladenden
- Was kostet der Vortrag?
- Nichts — weder ein Honorar noch Fahrtkosten. Wir halten ihn, weil Menschen, die früh Bescheid wissen, später ruhiger entscheiden.
- Wie lange dauert er, und wie viele Gäste braucht es?
- Der Vortrag dauert 45 Minuten, dazu kommt so viel Zeit für Fragen, wie Sie einplanen. Kürzer geht, länger auch. Eine Mindestzahl an Gästen gibt es nicht.
- Können wir zwei der drei Themen verbinden?
- Wir raten davon ab. Jedes der drei Themen füllt einen Abend, und wer beide hört, behält am Ende von keinem genug. Zwei Termine sind der bessere Weg.
- Wie fragen wir einen Vortrag an?
- Über das Kontaktformular. Nennen Sie die Einrichtung, das gewünschte Thema und den Rahmen, den Ihr Haus bietet. Wir antworten innerhalb von zwei Werktagen und stimmen alles Weitere schriftlich ab.
Kompass-Gespräch kostenfrei · unverbindlich · Antwort in zwei Werktagen
Vortrag
Sie planen einen Abend für Ihre Gruppe?
Fragen Sie den Vortrag über das Kontaktformular an. Wir antworten innerhalb von zwei Werktagen und schlagen einen Rahmen vor.