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Kreis

Hildesheim liegt nur zu einem Zehntel in unserem Gebiet.

Von den elf Kreisen, in denen wir arbeiten, ist dieser der am wenigsten erfasste. Rund 28.000 der 275.000 Menschen im Kreis wohnen innerhalb unserer Fläche. Drin sind Sarstedt, Giesen und Teile von Nordstemmen. Alles Übrige bleibt draußen — auch die Stadt Hildesheim selbst. Das steht hier oben und nicht im Kleingedruckten, damit Sie es vor dem ersten Telefonat wissen und nicht danach.

Drei Namen — und der Rest des Kreises

Der Landkreis Hildesheim zählt 275.000 Einwohner in 20 Städten und Gemeinden. Davon leben rund 28.000 innerhalb unseres Arbeitsgebiets, also etwa ein Zehntel. Kein anderer der elf Kreise ist so knapp erfasst.

Innerhalb liegen Sarstedt, Giesen und Teile von Nordstemmen. Das Wort „Teile“ ist wörtlich gemeint: Unser Gebiet ist eine markierte Fläche und folgt keiner Gemeindegrenze, und in Nordstemmen endet sie mitten in der Gemeinde. Außerhalb bleibt alles Übrige — die Stadt Hildesheim mit rund 104.000 Menschen ebenso wie Bad Salzdetfurth, Alfeld, Bockenem, Elze und Gronau.

Die drei Namen liegen alle am nördlichen Rand des Kreises, dort wo er an die Region Hannover stößt. Unser Gebiet endet kurz hinter der Kreisgrenze, und es endet nicht an einem Ortsschild, sondern dort, wo die markierte Fläche aufhört. Deshalb steht auf dieser Seite keine runde Zahl von Gemeinden, sondern eine Aufzählung mit einer Einschränkung darin.

Für die meisten Familien, die diese Seite über eine Suchmaschine finden, lautet die Antwort damit: nein. Wir halten das für die nützlichere Auskunft als eine Kreisseite, die den Kreisnamen trägt und die Grenze verschweigt. Wie das Gebiet insgesamt geschnitten ist und welche Arbeitsweise dahintersteht, steht auf der Übersicht der Regionen.

Einwohnerzahl und erfasster Anteil aus der Bevölkerungsfortschreibung zum 31. Dezember 2024 (Landesamt für Statistik Niedersachsen), Flächenmarkierung vom 15. Mai 2026. Anders als bei zwei anderen Kreisen ist der Innenwert hier nicht aus einer Gesamtsumme zurückgerechnet, sondern unmittelbar belegt.

Warum wir den Kreis nicht größer rechnen

Es wäre leicht, diese Seite anders zu schreiben. Ein Kreis mit 275.000 Menschen klingt nach Reichweite, und niemand könnte uns nachweisen, dass wir in Bockenem selten sind. Genau deshalb steht die Grenze hier. Ein Arbeitsgebiet, das man nicht benennt, ist ein Versprechen, das niemand prüfen kann.

Der Grund ist praktisch, nicht grundsätzlich. Die Begleitung, für die wir stehen, hängt an kurzen Wegen: an einem Gang durch ein leerstehendes Haus nach dem ersten Frost, an einem Termin, der sich um zwei Tage verschieben lässt, ohne dass eine Anreise verfällt, an einem Gespräch am Küchentisch statt per Video. Was wir nicht in einer halben Stunde erreichen, können wir nicht in dieser Verlässlichkeit begleiten — und eine Begleitung, die das Wort nicht hält, ist schlechter als keine.

Ein Nein, das im ersten Gespräch fällt, kostet Sie einen Nachmittag. Ein Nein nach drei Terminen kostet Wochen, in denen ein Haus leer steht und eine Familie wartet. Deshalb steht schriftlich, was wir nicht übernehmen, und deshalb sagen wir es Ihnen ungefragt, bevor Sie Unterlagen zusammentragen.

Wenn Ihr Ort draußen liegt, bleibt Ihnen von dieser Seite trotzdem etwas. Die Fragen sind in Alfeld dieselben wie in Sarstedt, und die Reihenfolge, in der man sie ordnet, ist es auch. Was in den ersten Wochen mit einem leeren Haus zu tun ist, haben wir Schritt für Schritt aufgeschrieben, und diese Texte stehen jedem offen, unabhängig davon, ob wir je miteinander sprechen.

Was die Zahlen über die Häuser sagen — und über welche

Vier Werte beschreiben den Kreis. Die Eigentümerquote liegt im Median der 20 Gemeinden bei 70,3 Prozent: sieben von zehn Haushalten wohnen im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung. Der Anteil der Menschen ab 65 Jahren liegt bei 30,1 Prozent. Das mittlere Baujahr liegt bei 1963, und 58 Prozent der Gebäude sind freistehende Einfamilienhäuser.

Zusammen ergeben diese vier Werte ein wiederkehrendes Bild. Wo so viele Menschen Eigentum haben, ist fast jeder Nachlass ein Nachlass mit Haus. Ein Haus von 1963 trägt die Fragen seiner Baujahre: Heizung, Dach, Dämmung, Fenster, meist eine Treppe, die niemand mehr gern steigt. Und ein freistehendes Haus lässt sich nicht in Anteilen bewohnen — deshalb steht in einer Erbengemeinschaft hier fast immer dieselbe Frage: einer übernimmt, oder alle verkaufen. Die Reihenfolge, in der man das ordnet, entscheidet oft mehr als der Preis; wir beginnen deshalb bei der Lage der Familie, nicht beim Haus.

Der Anteil von 30,1 Prozent ab 65 Jahren gehört in dasselbe Bild, verschiebt es aber um einige Jahre nach vorn. Viele Entscheidungen fallen hier vor dem Erbfall, nicht danach: ein Umzug in eine kleinere Wohnung, ein Bad im Erdgeschoss, die Frage der Kinder, was mit dem Haus einmal geschehen soll, gestellt zu Lebzeiten und am besten in Ruhe. Solche Gespräche sind langsamer als ein Nachlass und in fast jeder Hinsicht leichter.

Eines muss man diesen Zahlen allerdings ansehen: Sie beschreiben den ganzen Kreis, nicht unseren Ausschnitt. Der Median läuft über alle 20 Gemeinden, und 17 davon liegen außerhalb unseres Gebiets. Wer daraus auf Sarstedt oder Giesen schließt, schließt zu weit. Wir führen sie trotzdem, weil sie zeigen, welche Fragen im Kreis auf dem Tisch liegen — und weil wir lieber eine Zahl mit ihrer Einschränkung nennen als eine ohne.

Median über die 20 Gemeinden des Kreises, ungewichtet, aus dem Gemeinde-Segmentkatalog der Bewertungsdaten. Ungewichtet heißt: Duingen zählt darin so viel wie die Stadt Hildesheim. Ein solcher Median über Gemeinden ist nicht dasselbe wie ein Kreiswert.

Wo der Bodenrichtwert in der Reihe steht

Der Bodenrichtwert für Wohnbauland liegt im Median der Hildesheimer Gemeinden bei rund 71,50 Euro je Quadratmeter. In der Reihe unserer elf Kreise ist das das untere Mittelfeld: sechs Kreise liegen darüber, vier darunter. Gerundet gelesen: Bielefeld 400, Region Hannover 260, Gütersloh 220, Lippe 150, Herford 145, Minden-Lübbecke 110, Hildesheim 72, Schaumburg 53, Hameln-Pyrmont 40, Nienburg 30, Osnabrück 30.

Diese Reihe wird gern als Rangliste gelesen, und das ist der erste Fehler. Sie sagt, wie teuer der Boden ist, und sonst nichts. Bei einem mittleren Baujahr von 1963 steckt der Unterschied zwischen zwei Häusern im Gebäude: im Zustand von Dach und Heizung, im Zuschnitt der Räume, in der Frage, ob im Erdgeschoss ein Bad Platz hat. Zwei gleich große Grundstücke im selben Ort können deshalb sehr verschiedene Häuser tragen.

Der zweite Fehler ist die Verwechslung von Median und Ort. Ein Median über 20 Gemeinden trifft keine Aussage über eine bestimmte Adresse. Eine nachvollziehbare Einordnung beginnt deshalb am Haus und an den Unterlagen, nicht an der Tabelle — und sie sagt dazu, was sie nicht ist: kein förmliches Verkehrswertgutachten. Ein solches erstellt eine öffentlich bestellte Sachverständige, und wo eines gebraucht wird, sagen wir das und benennen den Weg dorthin.

Bodenrichtwert Wohnbauland, Median über die 20 Gemeinden des Kreises, ungewichtet, aus dem Gemeinde-Segmentkatalog der Bewertungsdaten. Die genannten Vergleichswerte der anderen Kreise sind auf dieselbe Weise gebildet und deshalb untereinander vergleichbar.

Die 20 Städte und Gemeinden

Alfeld (Leine) · Algermissen · Bad Salzdetfurth · Bockenem · Diekholzen · Duingen · Eime · Elze · Freden (Leine) · Giesen · Gronau (Leine) · Harsum · Hildesheim · Holle · Lamspringe · Nordstemmen · Sarstedt · Schellerten · Sibbesse · Söhlde

Von diesen 20 liegen Sarstedt, Giesen und Teile von Nordstemmen innerhalb der markierten Fläche. Wir nennen die übrigen 17 trotzdem vollständig: Eine Liste, die nur die eigenen Orte zeigt, lässt einen Kreis kleiner aussehen, als er ist, und beantwortet die Frage nicht, die Sie hierher geführt hat. Eigene Ortsseiten entstehen erst, wenn je Ort genug belegte Aussagen zusammenkommen — eine Seite, die nur den Ortsnamen austauscht, hilft niemandem.

Vier Fragen, die uns aus diesem Kreis erreichen

Unser Elternhaus steht in der Stadt Hildesheim. Übernehmen Sie das?
In aller Regel nicht. Die Stadt liegt außerhalb unseres Arbeitsgebiets, und ein Haus, das wir nicht in einer halben Stunde erreichen, bekommt von uns nicht die Begleitung, für die wir stehen. Fragen Sie trotzdem einen Rückruf an, wenn Sie unsicher sind: Wir sagen Ihnen die Antwort im ersten Gespräch und nicht nach dem dritten, und wir sagen auch, worauf Sie bei einer Adresse vor Ort achten sollten.
Was heißt „Teile von Nordstemmen“ genau?
Unser Gebiet ist eine markierte Fläche, keine Verwaltungsgrenze. In Nordstemmen verläuft sie mitten durch die Gemeinde, sodass es auf den Straßenzug ankommt und nicht auf den Ortsnamen. Nennen Sie uns die Adresse, und Sie bekommen ein klares Ja oder Nein. Wir halten die Grenze bewusst nicht unscharf, um mehr Anfragen zu bekommen.
Welches Gericht ist für den Nachlass zuständig?
Das Nachlassgericht am letzten Wohnsitz der verstorbenen Person — in Niedersachsen ist das ein Amtsgericht. Maßgeblich ist der Wohnort, nicht der Ort des Hauses; beides fällt gerade in diesem Kreis oft auseinander. Eine Liste nennen wir hier bewusst nicht: Zuständigkeiten ändern sich, und eine falsche Angabe kostet Sie einen Weg.
Der Bodenrichtwert liegt höher als in Schaumburg. Ist unser Haus dann mehr wert?
Das folgt daraus nicht. Beide Zahlen sind ungewichtete Mediane über die Gemeinden eines Kreises; sie beschreiben Bodenpreise, keine Häuser. Ob ein Haus mehr wert ist, entscheidet sich am Gebäude: Baujahr, Zustand, Zuschnitt, Grundstück, Lage im Ort. Zwei Häuser mit gleich großem Grundstück können weit auseinanderliegen.

Kompass-Gespräch kostenfrei · unverbindlich · Antwort in zwei Werktagen

Hildesheim

Ein Haus in Sarstedt, Giesen oder Nordstemmen?

Nennen Sie uns die Adresse, dann sagen wir Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, ob Ihr Ort in unserem Gebiet liegt. Liegt er draußen, hören Sie das genauso deutlich. Das Kompass-Gespräch ist kostenfrei und unverbindlich.